Hinweistext

Aufbaukurs: Die Narrenfreiheit der Handpuppe

Wie kann ich mit meiner Puppe zur Sprache zu bringen, was sich ohne Puppe kaum sagen lässt? Was hilft mir, mich in der Kunst der Kinder und Narren weiter zu entwicklen, die frei sind, das Offensichtliche zu erkennen und die Wahrheit des Augenblicks zu benennen?

Diesen Fragen werden wir auf dem Workshop folgen und mit ihnen experimentieren, wie wir eine der großartigsten Eigenschaften der Handpuppe weiter entfalten können: ihre Narrenfreiheit. Im Mittelpunkt der Forschungsreise steht dabei die Improvisation und das Solospiel, vor allem aber das Spiel zwischen der Klappmaulpuppe und ihrer Spielerin, bzw. ihrem Spieler. Dabei gibt es u.a. Gelegenheit zu erforschen, wie sich das Spiel mit mehreren Puppen gestalten lässt, was für Möglichkeiten und Wirkungen entstehen, wenn verdeckt gespielt wird (der Spieler, bzw. die Spielerin also unsichtbar bleiben) und wie das Spiel durch unsichtbare Hilfe hinter der Bühne unterstützt werden kann. Entlang des Weges werden wir Übungen aus dem Fooling (siehe unten) und der Tanztherapie nutzen, um die eigene Präsenz zu schulen.

Der Workshop ist für fortgeschrittene Puppenspielerinnen und Puppenspieler ausgeschrieben, die ausprobieren wollen, wie es ist, nicht nur ihre Puppe, sondern auch sich selbst ins Spiel zu bringen. Voraussetzungen ist zum einen die Teilnahme eines Einführungskurses im Handpuppenspiel und zum anderen Auftrittserfahrungen. Sehr hilfreich ist auch der Besuch eines Workshops im Fooling und die Wertschätzung der Stille und des Nichts. Und wer sich unsicher ist, ob der Workshop zu ihm passt, kann mich dazu gerne kontaktieren.

Workshops in Hildesheim

14. bis 15. Oktober in Hildesheim

Samstag 10.30 - 18.00 Uhr

Sonntag 10.00 – 16.30 Uhr

Um möglichst intensiv arbeiten können, ist die Gruppengröße auf 8 Personen begrenzt.

Teilnahmebetrag: 210,00 €


Zur Anmeldung für Veranstaltungen im Raum Hildesheim.

Termine bundesweit

 

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